Unter dem Projekttitel „Wir müssen reden“ haben wir 2014 die Werkstatt Gruppe Politik gegründet, um unserem Bedürfnis Ausdruck zu verleihen, die immense Flut an Nachrichten im Negativen wie im Positiven für uns zu sortieren und einzuordnen. Die gesammelten Informationen über den Schutz unserer Umwelt oder unserer Daten, über Konflikte und Krisen haben uns bewogen, zumindest in einem Bereich auch aktiv zu werden: Wir veranstalten regelmäßig Mahnwachen zum Massensterben vor den Toren Europas. Wir haben dazu mehrere Infofilme gedreht, u.a. über die Spuren des Kolonialismus in Münster, Zwangsarbeit in Greven und das Leben von Migranten in Ahlen. Sie finden diese Filme auf der Website der Werkstatt für Gestaltung über den Reiter der Gruppe.

Wenn Sie uns aktiv unterstützen wollen, so kann das geschehen, indem Sie mit uns in Mailkontakt treten: Wir laden Sie dann zu unseren und anderen interessanten Veranstaltungen ein. Es ist für uns allein schon wertvoll zu wissen, ob unsere Mails auf Ihr Interesse stoßen und Sie diese vielleicht an andere Menschen weiterleiten. Um mit unserer Arbeit nicht allein zu bleiben, versuchen wir ein Netzwerk von Menschen aufzubauen, die sich für die Menschen einsetzen, die sich vor Krieg und Klimakatastrophen in Sicherheit bringen müssen.


Wenn Sie uns aktiv an den nächsten Mahnwachen zu den Welt-Flüchtlingstagen unterstützen wollen, melden Sie sich gerne bei uns. Wir freuen uns über Menschen, die stundenweise entlang der 40 Meter langen „Liste der Toten“ von United stehen und Besucher*innen willkommen heißen. Wir informieren Sie gerne auch inhaltlich dazu. Die nächste Mahnwache in Münster wird vorraussichtlich wieder am Welttag des Flüchtlings am

Freitag , 18. Dezember 2021 von 14 - 18 Uhr am Domplatz stattfinden.



Für die Werkstatt Gruppe Politik:  Christiane Berg, Teresa Häuser, Bärbel Harrach, Clemens Krause, Volker Stephan, Bettina Suthues, Katja Weber, Mariele Wischer.